Skip to content

 

Inneres Kind & Prägungen

 

Innere Kind Arbeit  

heilen alter Verletzungen – destruktiver Prägungen

 

Wie alte Verletzungen heilen können

Wenn wir uns blockiert, verloren, ängstlich oder gestresst fühlen, geschieht das nicht nur wegen äusseren Faktoren, sondern vor allem wegen inneren Prozessen. Unsere Reaktion darauf fühlt sich vielleicht wie ein Kampf an, vielleicht mehr wie Leere oder Hilflosigkeit. In Wahrheit handelt es sich um eine erlernte Abwehrreaktion auf eine alte, darunterliegende Verletzung. Unser System schützt uns.

 

Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, braucht es kein Widerstand oder sich Verschliessen, sondern achtsame, akzeptierende Aufmerksamkeit was gerade ist und in einem vor sich geht. Gunther Schmidt beschreibt diesen Prozess treffend als „Wiederbeheimatung“: 

 

„Erst wenn das Nervensystem spürt, dass die alte Erinnerung mit dem Gefühl der Überforderung nicht mehr bekämpft wird, senken sich die alten Schutz-Mechanismen und damit auch der damit verbundene Stress. Das System erfährt: Ich bin in Sicherheit“.

 

Licht und Dunkelheit gehören untrennbar zum Leben – und gerade in den dunklen Phasen liegt ein enormes Potenzial für Verwandlung. Wenn wir lernen, durch den Schmerz hindurchzugehen, anstatt vor ihm zu fliehen oder ihn zu bekämpfen, wachsen wir, werden stark und fest in uns selbst.

 


Fühlen statt Denken – das somatische Gewahrsein 

 

Echte Transformation vollzieht sich nicht allein über den Verstand, sondern durch das bewusste Erleben im Körper. Es gilt das heilsame Kernprinzip: 
„Nur was gefühlt wird, kann sich verändern.“

Heilung beginnt dort, wo wir dem Gefühl erlauben, genauso da zu sein, wie es ist:

 

  • Mit Neugier hineinspüren: 
    Wo im Körper sitzt der Druck? Welche Temperatur, Form oder Dichte hat die Empfindung? Durch dieses wertfreie Beobachten verliert die Energie ihre Starre und kommt allmählich wieder in Fluss.
  • Der Atem als Anker: 
    Als Brücke zwischen Körper und Geist hilft uns der Atem das Nervensystem zu regulieren. Er schenkt die Stabilität intensive Emotionen präsent auszuhalten, ohne in alte Reflexe von Flucht, Kampf oder Erstarrung zurückzufallen.

 

 

Die Innere Kind Arbeit 

 

Sobald der alte Schmerz in einem sicheren Umfeld Raum bekommt und gefühlt werden darf, betritt das heutige Erwachsenen-Ich die Bühne. Es übernimmt die entscheidende Funktion des fürsorglichen Begleiters:

 

  • Zuwendung und liebevolle Aufmerksamkeit für das innere Kind: 
    Wenn ein kindlicher Anteil verletzt wurde, schenkt das erwachsene Ich ihm heute die Liebe, den Schutz und den Halt, die damals gefehlt haben – durch Fürsorge und tröstende Worte, eine Umarmung oder das Schaffen eines sicheren 
 
  • Somatische Neuverhandlung: 
    Mit der Kraft innerer Bilder darf sich das Erleben wandeln: Eine drückende Last verwandelt sich in eine tragende Kraft, eine dunkle Wolke lichtet sich. Ein befreiendes Körpergefühl breites sich fühlbar aus.
 
  • Verankerung im Körpergedächtnis: 
    Schritt für Schritt atmen wir dieses neu gewonnene Gefühl von Sicherheit, Verbindung und Leichtigkeit in jede Zelle ein, bis es fest integriert ist. Ein Anker für den Alltag hilft das neue Erleben wiederholend zu fühlen und das alte Muster nach und nach zu überschreiben. 
 
 

Liebevoller Umgang  

 

Dieser Heilungsweg verbindet die tiefe Weisheit unseres Körpers mit der Versöhnung unserer inneren Anteile. Indem wir den alten Schmerz würdigen und mit Mitgefühl begegnen, verlassen wir den destruktiven Schutzmodus der Vergangenheit. An seine Stelle tritt Lebendigkeit: Wir begegnen der Welt nicht mehr aus der alten Not heraus, sondern mit Selbstliebe, innerer Klarheit, Freiheit und echter Präsenz. 

 

 

 

 

 

Darin sehe ich meine Hauptkompetenz, Sie bei der Zuwendung zu alten Verletzungen zu begleiten. 


Gemeinsam bringen wir Bilder, Gefühle oder Körperreaktionen ans Licht, schenken ihnen liebevolle Beachtung und etablieren so nach und nach neue, heilsame Erinnerungen. Ich halte für Sie den Raum, führe Sie durch Ihr ganz individuelles Erleben und begleite Sie dorthin, wo Ihr ureigener Heilungsweg entlangführt. Ganz in Ihrem Tempo. 

 
 

 

 

 

 

 

 

Es ist nicht das Ereignis, sondern unsere Reaktion darauf, die unsere Erfahrung bestimmt.

 Epictet (50 – 138 n.Ch.)